Folge Deinem Kompass

Demnächst mehr…

Wenn die Himmelsrichtung Norden Freiheit, Schönheit und Frieden bedeuten würde – wer würde nicht in diese Richtung zu reisen wünschen? Oft verlieren wir uns in den Kämpfen in Ost (rechts…) und West (links…) oder gar in der Lethargie und Unfreiheit des Südens – die Zuordnungen sind fast rein zufällig J. Lass Deiner Phantasie mal freien Lauf für dieses Bild: Was ist Oben, Unten, Rechts, Links und was liegt dazwischen?

Das Bild des Kompasses gefällt mir zunehmend mehr und ein zentraler Punkt ist der Mittelpunkt der Nadel. Hier sind die Emotionen zu Hause, die mehr als die äußeren „Magnetismen“ die Richtung bestimmen: Interesse/Desinteresse, Lust/Unlust, Begeisterung/Langeweile, Kraft/Resignation, Engagement/geschehen lassen, Aktivität/Passivität, Anziehung/Ekel, Mut/Angst, Liebe/Hass etc. gehen, so meine ich, dem darauf folgenden Denken und Handeln voran. Was hältst du von der Idee, dass die Emotionen die eigentlich bestimmende Kraft sind, die zu Gedanken und Handlungen führen? Es ist spannend, seine eigenen tagtäglichen Entscheidungen mal zu betrachten und die dahinter liegenden Emotionen zu benennen: Was interessiert dich und was tust du dementsprechend? Was langweilt dich und wo erlebst du das?

Wenn wir das Gefühl haben, unsere Fahrt geht nicht Richtung Norden, lohnt es sich zu betrachten, was unsere Kompassnadel rotieren lässt. Persönlich sehe ich da 4 Irritationen:

  1. Ein erlerntes/geprägtes dominierendes Lebensgefühl
  2. Den Einfluss des „Mainstreams“, deines sozialen Umfeldes
  3. Eine toxische Beziehung
  4. Eine emotionale Ambivalenz, ein Widerstreiten der Gefühle

Das Schöne am Bhakti-Yoga ist, dass es direkt an den Emotionen arbeitet und tanzend und singend das Gefühl der Freude (Norden!) nährt: Ein Grund mehr für Yoga&Kirtan.

Wenn es eine „Faustregel“ für ein gelingendes Leben gibt, dann vielleicht diese: „Tue mehr davon, was dir gut tut und weniger davon, was dir nicht gut tut.“