GEIST

Im Yoga unterscheiden wir zwischen dem physischen Körper, dem Astralkörper und dem Kausalkörper. In dieser Rubrik geht es um den Astralkörper: die geistig-emotionale Hülle (Manomaya Kosha) und die intellektuelle Hülle (Vijnanamaya Kosha).

So wie die Asanas dem Körper Gutes tun können, so kennen wir im Yoga auch Übungen, die den Geist in seiner Form von Fühlen und Denken erheben können.

Der Geist umfasst unser Denken und Fühlen. Darum kümmern wir uns im Jnana- und Bhakti-Yoga. Wir werden uns unseres Denkens und Fühlens bewusst und beleuchten auch verdrängte Anteile. Wir schärfen unseren Geist, um ihn dann letztlich zur Ruhe kommen zu lassen:

Yoga chitta vritti nirodhaha

Yoga ist das zur-Ruhe-Kommen des Geistes

Patanjali, Yogasutra 1, 1-4