Übungen, Körper - Übungen

Yoga Asanas – Übersichten

Manche sprechen von 12 Hauptasanas (z.B. in der Rishikesh-Reihe oder im Sonnengruß), manche Poster zieren die Yogastudios und kommen auf weit mehr als 800 Asanas.

Folgende Internetseiten, unter vielen anderen, bieten einen schönen Überblick über die üblichen Körperhaltungen und beschreiben deren Wirkung auf körperlicher, geistiger und energetischer Ebene.

Denke aber daran, dass es nicht um einzelne Körperhaltungen geht, sondern um die logische und zielgerichtete Kombination der Asanas und um den energetischen Flow einer Yogastunde. Ein paar Hinweise zum „Sequenzing“ findest du in unserer Darstellung der Rishikesh-Reihe.

Die Click-Flows helfen dir oder geben dir Anregungen, deine Yogasequenz zu notieren.

Übungen, Körper - Übungen

Yoga bei Nacken- und Rückenbeschwerden

Viele Menschen kommen zum Yoga aufgrund latenter oder akuter Beschwerden im Rückenbereich. Und tatsächlich ist es oft unsere Rückseite, die empfindlich reagiert auf Stress und einseitige Bewegungsmuster im Alltag. Um genau zu sein, werden folgende Beschwerden oft genannt:

  • Nackenschmerzen auf Höhe der Halswirbel
  • Schmerzen im Schulterbereich
  • Oberer Rücken (auf Höhe der Hals- und Brustwirbelsäule)
  • unterer Rücken (Lendenwirbel)

Als Ursachen lassen sich folgende Quellen benennen:

  • körperliche Ursachen: Veränderungen der Wirbelsäule, die eine Überaktivität bestimmter Muskelgruppen nach sich ziehen (z.B. Rundrücken, Skoliose, Bandscheibenvorfälle). Probleme in der gesamten körperlichen Aufrichtung (Fußgewölbe, Knie, Hüfte…). Funktionale Störungen der Muskulatur (Entzündungen, Stoffwechsel). Einseitige Belastungen im Alltag (Büro, Handwerk, Handynutzung…). Verklebung der Faszien durch unzureichende Bewegung/Dehnung. Muskuläre Dysbalance – eine Unausgeglichenheit des Muskelapparates vor allem mit Blick auf „Spieler und Gegenspieler“. Entlang verspannter Muskelstränge bilden sich auch oft kleine aber gut fühlbare Knötchen (Myogelose).
  • psychische Ursachen: In der Tat bewirken psychische Drucksituationen zu Veränderungen in der Körperhaltung – etwas Schweres „lastet auf den Schultern“ oder eine Mammutaufgabe „liegt einem im Nacken“ oder man hat sein „Kreuz mit dem Kreuz“. Auf Dauer führen psychische Ursachen zu den oben beschriebenen Symptomen: Fehlhaltung, muskuläre Dysbalance…

Folgende Videos geben dir eine erste Idee über passende Übungen:

Dir fällt sicherlich auf, dass diese Übungen als Asanas in den Yogastunden ständig eine Rolle spielen. Deine Lehrerin/dein Lehrer kann dir sicher noch weitere zeigen.

Achte bei den Dehnungen auf mindestens drei Dinge:

  • Beobachte deine Muskulatur und stelle sicher, dass sie nicht dagegen spannt (Schutzreflex). Viele Teilnehmer/innen ziehen sich kräftig in die Dehnungen, die Muskulatur macht zu – richtiges Dehnen ist so nicht möglich.
  • Nimm dir Zeit und Ruhe. Im Yin-Yoga bleibt man gerne etwa 5 Minuten in einer Haltung, sodass die Muskulatur wirklich sich lösen kann.
  • Dehne immer in beide Richtungen: Vor und zurück, links und rechts.

Bei dauerhaften Problemen sprich unbedingt mit deinem/deiner Yogalehr/in.

Fortbildungen | Workshops

Yoga für deinen Rücken

Viele Menschen kommen zum Yoga aufgrund latenter oder akuter Beschwerden im Rückenbereich. Und tatsächlich ist es oft unsere Rückseite, die empfindlich reagiert auf Stress und einseitige Bewegungsmuster im Alltag. Um genau zu sein, werden folgende Beschwerden oft genannt:

  • Nackenschmerzen auf Höhe der Halswirbel
  • Schmerzen im Schulterbereich
  • Oberer Rücken (auf Höhe der Hals- und Brustwirbelsäule)
  • unterer Rücken (Lendenwirbel)

Eine angepasste Yogapraxis – über einen längeren Zeitraum – kann wahre Wunder bewirken. In diesem Workshop gehen wir deinen eigenen Themen und denen deiner Teilnehmer*innen auf den Grund und untersuchen die einzelnen Asanas: Welche bieten im sich konkreten Fall an? Worauf sollte man achten, damit sie ihre Wirkung entfalten können?

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Geist-Wissen, Hintergründe, Energie-Wissen

(Un-)Ruhe des Geistes

Vielleicht hast du schon mal erlebt, dass eine Yogastunde, besonders wenn sie recht langsam fließt, einem ziemlich lang vorkommen kann, manchmal auch ziemlich kurz.

Spätestens in der Endentspannung oder Meditation bemerkst du eine gewisse Unruhe auf körperlicher Ebene (es fällt schwer, ihn wirklich ruhig liegen zu lassen – die Nase juckt, der Körper will einfach nicht still sein…), auf emotionaler Ebene (irgendwie ein Unruhegefühl) und auf intellektueller Ebene (Gedanken und Ideen drängen sich auf, während man „zur Ruhe“ kommen möchte).

Ich denke nicht, dass uns die ruhigeren Übungen des Yoga unruhig machen, sondern dass wir in der Ruhe unseren „normalen“ Zustand erfahren: Wir begegnen unserer Unruhe, die uns unbewusst durch den Alltag treibt. Diesem Zustand entfliehen wir oft durch sehr intensive Erlebnisse/Reize (Tanzen, Sport, konzentriertes Lesen, Rausch, Sexualität…) und wir bemerken, wie danach dieses Hintergrundrauschen sich langsam wieder einschleicht: Gefühle und Gedanken treiben uns von hier nach da, ins Gestern und ins Morgen und wir haben das Gefühl, nicht in die „Stille“, ins „Hier und Jetzt“ zu kommen und bemühen uns um die nächste „Pause“ davon. Dieser Kreislauf kostet viel Energie und nicht wenige von uns bemerken das.

Unser Herz schlägt, unsere Lunge atmet, unser Gehirn denkt. Im Yoga wollen wir weder das Herz, noch unsere Lunge noch unser Gehirn ausschalten. Das Einzige, was wir zunächst üben, ist unsere Aufmerksamkeit direkt dorthin oder von dort weg zu lenken – wir entscheiden uns für die besondere Wahrnehmung der Gedanken oder dagegen, indem wir sie einfach sein lassen, so wie sie sind – sie gehören eben auch zum „Hier und Jetzt“. Aber wir können uns entscheiden, sie mit Energie und Aufmerksamkeit zu nähren, oder nicht, uns mit ihnen zu identifizieren, oder nicht, die Gedanken zu denken oder in der Rolle der Beobachtern / des Beobachters einfach nicht-wertend wahrzunehmen. Manchmal grummelt der Magen – manchmal grummelt das Hirn, mehr nicht.

Und schon bald werden wir nicht mehr so sehr an unseren Gedankenaktivitäten hängen, so wie wir auch unsere Magenaktivität (oder Herz oder Lunge…)zumeist nicht besonders beachten müssen: In diesem Zustand kannst du bewusst deinen Intellekt benutzen oder ihn auch mal ruhen lassen.

Es ist nicht möglich, die Wellen des Ozeans zu stoppen und es wäre töricht, das zu probieren. Aber du kannst lernen, auf diesen Wellen zu reiten oder eine Zeit lang zu tauchen oder dich genüsslich treiben lassen.

frei nach John Kabat-Zinn
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Übungen, Geist - Übungen, Geist-Wissen, Seele

Pratyahara, Dharana, Dhyana und Samadhi

Nach den ethischen Überlegungen (Niyamas, Yamas) und konkreten Übungen (Asanas, Pranayama) betrachten wir nun die geistig/spirituellen Dimensionen des Raja Yogas.

  • Pratyahara – Das Zurückziehen der Sinne (nach innen)
  • Dharana – Zustand der Konzentration als Folge von Pratyahara
  • Dhyana – Zustand der Meditation als Folge von Pratyahara und Dharana
  • Samadhi – Zustand des höheren Bewusstseins als Ergebnis des Yoga