Hintergründe

Was ist Yoga eigentlich?

Also hier ein Versuch zur Frage „Was ist Yoga eigentlich“ in vier Punkten:

  • Yoga ist alles, was Dich langfristig erhebt! Ob Du das möchtest, ist Deine Entscheidung.
  • In der uralten Tradition des Yogas hat man dazu alles Mögliche verfeinert und kultiviert, was wir Menschen tun können: Bewegen, Ernähren, Fühlen, Lieben, Singen, Tanzen, Denken, Heilen, Glauben. Wir alle wissen, was passiert, wenn wir uns nicht bewegen, uns schlecht ernähren und wenn unser Denken und Fühlen eher in Richtung Alltag und Trübsal tendieren… Viele Forschungsergebnisse aus den Bereichen Medizin, Orthophädie, Psychologie und der Glücksforschung (etc.) zeigen, dass Tradition und Moderne in unserer Zeit durchaus zusammen gehen können.
  • Die vielen alten Anleitungen und Übungen wollen uns einen schnörkellosen und raschen Weg weisen in Richtung Gesundheit, Zufriedenheit, Glück und Selbsterkenntnis: Diese uralten Wege haben verschiedene Namen: HathaYoga, BhaktiYoga, KarmaYoga, KundaliniYoga, JnanaYoga, NadaYoga. Diese traditionellen Yogarichtungen haben eine unglaubliche Vielzahl von modernen Yogastilen inspiriert, die mit tausenden von Namen die Übungen benennen und zusammenstellen. Das kann etwas verwirrend sein…
  • Yoga ist nicht mehr und nicht weniger: Eine ganzheitliche Anleitung in Richtung Gesundheit, Zufriedenheit, Glück und Selbsterkenntnis. Sie lehrt, diesen Weg selbstständig zu gehen, ohne auf äußere Umstände angewiesen zu sein.

Probier es aus!

Deine Persönlichkeit, Deine Teilnehmer/innen verstehen

Guru – brauchen wir eine Lehrerin/einen Lehrer?

In unserer Welt begegnen wir den Yogübungen in Zeitschriften, im Internet oder in Kursen – das alles sind Wege, auf denen wir kaum eine Beziehung zu einer Lehrerin oder zu einem Lehrer eingehen. Das ist einer der Aspekte des „modernen Yoga“.

Auf diese Weise werden wir zu uns bestimmten Übungen, z.B. den Asanas hingezogen fühlen und vielerlei Anregungen bekommen: kräftigende Asanas, entspannende und dehnende, anatomisch korrekte, Asanas im Flow und vieles mehr.

Willst du wirklich den Yogaweg gehen, wie ihn Pantanjali mit seinen 8 Stufen beschrieben hat, wirst du zumindest zeitweise eine Lehrerin, einen Lehrer oder einen Guru brauchen, der oder die dich ganzheitlich voranbringt und dich möglicherweise in für dich zunächst unbequemere Bereiche führt. Erinnere dich – Yoga besteht aus Ethik (Niyamas, Yamas), konkreten Übungen (Asanas, Pranayama, Pratyahara) und geistig/spirituellen Übungen (Dharana, Dhyana) mit dem Ziel von Samadhi.

Die Verschmelzung von „Innen und Außen“ ist der von je her angestrebte Weg des Yoga. Ein Weg der Mitte und Balance.

In der Tradition schlagen wir vor, einen „Vermittler“ zu kontaktieren, einen Guru – jemanden, der für dich Licht ins Dunkle bringt: Díe Balance zwischen Außen und Innen ist ein Drahtseilakt – mal verfallen wir in diese, mal in jene Richtung. Es ist gut, jemanden an seiner Seite zu wissen, der die eigene Entwicklung begleitet (z.B. Ishanath). Erst gegen Ende der Reise dürfen wir vom Sadhguru sprechen, dem „inneren Lehrer“.

Sadghuru beschreibt das so: „Wenn du ein neues Land erkunden möchtest, wie kommst du am schnellsten voran? Spontan ausprobieren oder jemanden nach dem Weg fragen?“