Yoga hat mir persönlich geholfen, mich wieder auf das Wesentliche zu konzentrieren und mich im turbulenten Alltag genussvoll zu entschleunigen. Yoga schärft für mich die Wahrnehmung und die Freude an einfachen Dingen, das Bewusstsein für die Schönheit der Natur und fördert die Klarheit im Geist. Ich bin Dankbar für die Kraft und das Vertrauen, das Leben so zu genießen, wie es kommt und es im Einklang mit meinen Mitmenschen lebendig und freudvoll zu gestalten.
Silke arbeitet hauptberuflich im Marketing und bietet freiberuflich „Business-Yoga“ für Unternehmen an.
Im Business Yoga setzt Silke einen Schwerpunkt auf die Bereiche Nacken, Schultern und Rücken. Denn hier sammelt sich oft Stress und sorgt besonders für Verspannungen. Gleichzeitig sind in Silkes Yoga-Praxis die Dehnübungen so angelegt, dass sie verklebte Faszien lösen. In einem sportlichen Flow integriert sie Elemente des Faszientrainings und verknüpft diesen mit entspannenden Sequenzen. Interessiert? Dann schreibt an sdrueke1(at)gmail.com.
Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Unternehmen leiden heute unter Stress-Symptomen. Business Yoga kämpft auf eine versöhnliche Weise gegen diese Symptome an. Ein geringer Krankenstand ist die Folge. Aber mehr noch, Yoga im Unternehmen dient nicht nur zur Gesundheitsprävention oder als Maßnahme gegen „Burnout“, sondern fördert auch das Wohlbefinden der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Es wirkt sich positiv auf den kollegialen Zusammenhalt aus, baut Ängste ab und fördert die Kreativität.
Wie funktioniert beim Yoga das Zusammenspiel von: Körper – Geist – Energie – Entspannung
Körper
Langes Sitzen am Schreibtisch und das Verharren in einer Position sorgen oft für Verspannungen. Hinzu kommt die mentale Anspannung. Ein voller Terminkalender, Deadlines, ständig neue Aufgaben, Projekte und ein Überfluss an Informationen sorgen für permanente Anspannung. Diese führt zu Verspannung. Besonders Nacken- und Rückenschmerzen nehmen zu. Das Gefühl innerer Unruhe, Kopfschmerzen, Verdauungsbeschwerden und Schlafstörungen kriechen in unseren Alltag und bringen das Herz-Kreislauf-System aus dem Rhythmus. Zementiert sich dies, sprechen wir sogar vom chronischen Stress.
Yoga-Übungen und die bewussten Standhaltungen (Asanas) wirken dem Stress entgegen. Und dies nicht erst nach langem Training, sondern unmittelbar. Das Zusammenspiel von Anspannung und Entspannung im Fluss geführter Atmung hilft uns, auch mental „loszulassen“. Prof. Dr. Jon Kabat-Zinn entwickelte bereits in den 70er Jahren das Konzept „Mindfulness Based Stress Reduction (MBSR)“. Neben Meditation und Achtsamkeitstraining ist die Yoga-Praxis ein wichtiger Teil der Stress-Reduktion. Im Business Yoga finden sich daher alle Elemente komprimiert wieder.
Geist
Yoga lässt auch den Geist zur Ruhe kommen. Denn Konzentration ist Entspannung. Dies sehen wir auch, wenn Kinder ins Spiel vertieft sind. Bauen Kinder beispielsweise Lego, so existiert in diesem Moment für Kinder nichts anderes als die Lego-Welt um sie herum. Sie sind ins Spiel vertieft und bekommen oft nicht einmal mit, wenn sie angesprochen werden. Ähnliches löst regelmäßige Yoga-Praxis aus. Verbinden wir beim Yoga die Körperübungen (Asanas) mit der Atmung (Pranayama) werden wir automatisch zur Konzentration bewegt. Wir sind im „hier und jetzt“, in der unmittelbaren Gegenwart angekommen.
In der heutigen Zeit ist der Geist durch die Reizüberflutung im Alltag auf Zerstreuung und Gedankensprünge konditioniert. Daher fällt es uns auch besonders in stressigen Situationen schwer abzuschalten. Yoga unterstütz die Wahrnehmung und das „Kennenlernen“ der eigenen Gedankenkreise. Durch regelmäßige Yoga-Praxis und Achtsamkeit können wir besser lernen, diese Gedanken zu steuern und „ungesunde“ Gedankenkreise zu stoppen. Wir finden mehr zu uns selbst und gewinnen nach und nach unser natürliches Gleichgewicht zurück. Den Geist zur Ruhe bringen – dies ist besonders für stressgeplagte Meschen eine echte Herausforderung. Achtsamkeit und Meditation (Dhyana) sind die hohe Kunst, die uns von Stress, Ängsten und ungesunden Verhaltensmustern befreien können.
Energie
Bei meiner Yoga-Praxis in Unternehmen stößt allein der Begriff „Energie“ oft auf Ablehnung. Kommentare wie „Oh nein, jetzt wird es esoterisch“ höre ich oft. Spricht man aber beispielsweise von positiver Energie im Projektmanagement, wird diese sehr wohl geschätzt und als unabkömmlich eingestuft. Nun, so viel Unterscheid gibt es da gar nicht. Das Schöne beim Yoga ist, der Einklang von Körper und Atem. Der gemeinsame Rhythmus fördert die Konzentration auf die Aktivität. Im „Hier und Jetzt“ wird quasi automatisch Energie freisetzt. Wir fühlen uns wohl! Entspannung: Nach Anspannung kommt Entspannung. Beim Business Yoga steht das Wechselspiel von Bewegung und Haltung in Stille (Asanas) in enger Verbindung mit bewusstem Ein- und Ausatmen (Pranayama). Die Konzentration auf Übung und Atmung und das Erlernen von meditativen und achtsamen Pausen werden im Business Yoga gezielt geübt. Dadurch lernen wir, uns von unbeliebten Gedankenkreisen zu lösen. Wir entdecken uns neu in der Gegenwart, gewinnen Klarheit und erobern uns ein stressfreies Wohlbefinden. ?
Was passiert beim Yoga im Körper?
Bei regelmäßigen Yoga-Übungen im Atemfluss produziert das Gehirn Benzodiazepine und den Botenstoff Gamma-Aminobuttersäure (GABA). Gleichzeitig werden Stresshormone wie Cortisol und Adrenalin reduziert. Benzodiazepine wirken beruhigend auf das hochsensible Nervenkostüm ein. GABA fördert die Muskelentspannung. Stress, Spannung, Angst- und Panikgefühle verringern sich. Zudem wirkt Yoga stimulierend auf den Nervus Vagus oder Parasympathikus. Dieser wiederum triggert die Beruhigung, Entspannung und Verdauung.
Das Geheimrezept des Yogas ist sein „Dreiklang“ aus: Asana – Pranayama – Meditation! Dieser Dreiklang wirkt wie ein von außen nach innen fließender Prozess. Er stimuliert dabei unser Faszien-Bindegewebe, das periphere Nervensystem und ganz besonders das vegetatives Nervensystem. Das vegetative Nervensystem steuert im Zusammenspiel mit Hormonen alle inneren Prozesse im Körper. Es sorgt permanent für ein Gleichgewicht zwischen Aktivität – nach Außen gerichtet sein (Sympatisches Nervensystem) sowie Ruhe, Verdauung – nach innen gerichtet sein (Parasympatisches Nervensystem).
Unser heutiger Berufsalltag und oft auch unser Privatleben verlangen von uns viel Präsenz im „Außen“ ab. Unser Sympathisches Nervensystem gewinnt die Oberhand und das Vegetative Nervensystem kann seine natürliche Arbeit nicht mehr so gut erledigen. Der Organismus „gewöhnt“ sich an chronischen Stress. Der Rhythmus zwischen Aktivität und Ruhe gerät ins Wanken und die „Balance“ verschiebt sich zu Gunsten der Aktivität. Ruhezeiten, Schlafqualität und die Entspannungsfähigkeit lassen nach.
Fazit und die Schwerpunkte im Business Yoga
Business Yoga setzt genau hier an und stärkt das Parasympatische Nervensystem. Durch gezielte Yoga-Übungen und einen fließenden Dreiklang zwischen Asana – Pranayama – Meditation stimulieren wir das Vegetaive Nervensystem und stellen nach und nach eine gesunde Balance wieder her. Im Fluss der Bewegung durch die verschiedenen Asanas und begleitet durch die tiefe bewusste Atmung trainieren wir auch das „Mentale Loslassen“. Die Körperübungen sind dabei vor allem auf Kräftigung (Anspannung) und Nachspüren (Entspannung) angelegt. Dehnungen lösen dabei gezielt Verspannungen, fördern die Beweglichkeit und das eigene Wohlbefinden. Durch geführte Atmung und achtsame Wahrnehmung bewegen wir uns gemeinsam auf die Kunst meditativer Entspannung zu.
Im Business Yoga setze ich einen Schwerpunkt auf die Bereiche Nacken, Schultern und Rücken. Denn hier setzt sich Stress oft fest und sorgt besonders für Verspannungen. Gleichzeitig sind die Dehnübungen so angelegt, dass sie verklebte Faszien lösen. In einem sportlichen Flow integriere ich Elemente des Faszientrainings und verknüpfe sie mit entspannenden Sequenzen.
Interessiert? Dann einfach ANMELDEN und direkt dienstags EINSTEIGEN – egal ob Du ein erfahrener Yogi oder ein blutiger Anfänger bist. 🙂
Kosten: Unternehmen zahlen für eine Monatsflat 50 Euro, Privatpersonen 10 Euro.
Ein kleiner Tipp: Schleichen sich die ersten Stresssymptome in unseren Alltag ein, dann nimm dies als positiv war. Der Körper möchte Dir schließlich etwas mitteilen. Je eher Du damit beginnst etwas zu unternehmen, je schneller kommst Du wieder ins Gleichgewicht und gewinnst Deine harmonische Work-Life-Balance zurück. Falls Yoga nicht Dein Ding ist, dann suche Dir bewusst eine andere Art der Bewegung und Entspannung. Das können 30 Minuten Joggen, Spazieren, Malen oder Basteln sein. Bewegung und die Konzentration auf geliebte Tätigkeiten im “hier und jetzt“ wirken Wunder. ?
Habe ich vor einem Yogakurs in einem Gespräch gehört: “ Es geht doch darum, das Ego zu zurstören…“
Lasst uns darüber mal nachdenken… Was ist eigentlich das „Ego“ und warum erscheint es als „zerstörenswert“? „Ego“ bedeutet ja „ich“ – Selbst-Zerstörung also? Klingt erst mal nicht besonders yogisch und mir fällt Ahimsa ein: keine Gewalt.
Also das Ego. Eine Funktion unseres Geistes ist es, ein „Ich-Wissen“ oder „Ich-Gefühl“ auszubilden. Dabei stützt sich dieser Ich-Eindruck auf bereits, vielleicht über lange Jahre hinweg, Erfahrenes. Es verfestigt sich ein Eindruck, dass wir so und so sind, jenes können und diese nicht können, das eine tun sollten und das andere nicht. Unser Ego besteht also aus einer Reihe von Geschichten, die wir uns begonnen haben, selbst zu erzählen.
Ego macht unfrei
Jetzt liegt es auf der Hand: Wenn wir ein mehr oder auch weniger bewusstes Konzept von uns haben, welches sogar Denken, Fühlen und Handeln dominiert, liegt darin eine große Unfreiheit, die uns als ein „so bin ich“ kaum auffällt. Unser Ego hindert uns daran, auch mal anders zu sein, andere Erfahrungen zu machen. Zugleich schützt es unser Ich-Gefühl und scheinbar unsere Identität.
natürliche Kriesen
Unser Ego kennt natürliche Kriesen, die mit unserem Heranwachsen zu tun haben: Die Trotzphase, in der das Kleinkind seinem größer gewordenen Ego Ausdruck verleiht. Die Pubertät, in der das Kindliche Ego nicht mehr zu halten ist. Die Midlifecrisis, in der etwas Neues hervorbrechen mag. Sicherlich gibt es noch viel mehr kleinere Kriesen, in der alte Ego wie ein zu eng gewordener Mantel abgeworfen werden muss.
andere Kriesen
Alles, was gegen dieses Ich-Gefühl, dieses Ego verstößt, irritiert uns, kann Angst bereiten oder auch Wut hervorzaubern. Damit ist unser Ego, unser gesammeltes/erlerntes/erfahrenes ich ziemlich anfällig und verlangt danach, geschützt zu werden.
Wenn Menschen durch Umwälzungen in ihrem Leben sich vor einem veränderten Alltag sehen, kann nicht mehr dem alten Ego entsprechen gelebt werden und oft folgt eine Kriese, die wir als Egokriese bezeichnen könnten: Veränderungen im Elternhaus, Krankheit, erste Zweisamkeit, Verlust eines nahestehenden Menschen… Wir müssen dann neue Erfahrungen machen und verlassen die Programmierung unseres Egos.
Darüberhinaus können auch unsere Mitmenschen Dinge sagen und tun, die unserem Ich-Gefühl widersprechen. Verunsicherung, Angst und oft auch kaum verständlicher Ärger tauchen auf. Wenn du zu 100% an deine sportlichen Fähigkeiten glaubst, der Trainer dir dann lapidar nach dem ersten Training etwas mehr Übung verschreibt, könnte das dein Ego sehr treffen. Alles hätte er sagen dürfen, nur das nicht… Das wurmt dich und du verstehst selber nicht, warum. Kommt dir bekannt vor?
Das Ego auflösen
Wenn du nun den Kampf gegen dein Ego aufnimmst, könnte es sich als stärker erweisen, als du denkst. Es wird dir Gefühle und Gedanken schicken, die dich genau davon abhalten. Dieses Ego will nicht zerstört werden und es wird wirklich schwer, solange du irgendwie dieses Ego als deine Identität anerkennst. Wer will schon Identität verlieren?
Das Wort „Ego auflösen“ klingt schon anders, woll? Mit Übungen der Achtsamkeit und immer wieder Lesen über dieses Thema wirst du allmählich einen Abstand von deinen Gefühlen und deinem Denken gewinnen und beobachten können, was auf diesen Ebenen stattfindet. Du wirst das Ego als das erkennen, was es ist: Ein Ich-Konzept. Je mehr du das erkennst, umso mehr wird dein Handeln freier und du wirst die Enge des Egos überwinden.
Nach dem Charity-Singen hatte Michael von Yoga & Fitness den Spendenertrag für das Frauenhaus Paderborn gut verdoppelt auf den Betrag von 1008€. WOW und Dank! 1008?
Die eigentliche „magische Zahl“ im Yoga ist die 108 – Einladungen zu 108 Sonnengrüßen hast du bestimmt schon mal gesehen, mit der Mala (Gebetskette) 108 mal ein Mantra rezitieren…
Yoga hat mir Welten der Bewusstheit, der Heilung und des Friedens geöffnet, aus denen ich Kraft und Inspiration für die Herausforderungen des Alltags schöpfe. Durch Yoga lerne ich, dass alles zusammenhängt, dass jedes so wichtig ist, wie das andere und dass ich Einfluss habe auf das, was bei mir – in mir – los ist.
Yoga – der direkteste Weg nach Hause, zur Entspannung, Erholung, Problemlösung, zur Zufriedenheit, zum Glück. Yoga – zu Hause bei sich selbst sein. Das ist Yoga für mich.
Seit 2007 gebe ich regelmäßig Kurse in Salzkotten und Umgebung. Für Kursdetails siehe yoga-mittendrin.de. Während der Yogaurlaubstage in Italien/Piemont bleiben wir deutlich länger im Genuss des so heilsamen Gefühls, das Yoga vermittelt. Bis wir daraus nicht mehr „rausfallen“!
Schenke Dir selbst die Zeit, lerne zu entspannen und entdecke, wie Du Deine Energien positiv lenken kannst.
Die Babys sind dabei, können jederzeit versorgt werden, während die Mutter Yoga übt, sich somit stärkt, entspannt und Energie tankt.
In den Kursen wird Hatha-Yoga gelehrt.. Dazu gehören: Körperstellungen, Atmung, Entspannung, Ernährung, pos. Denken/Meditation.
Es fördert auf sanfte Weise Muskelstärke, Flexibilität und Körperbewusstsein. Durch das Nachinnenspüren werden innere Heilkräfte, Wohlbefinden und Positivität aktiviert.
Der Kurs ist kein Ersatz für die Rückbildungskurse, wir nehmen aber viel Rücksicht auf das Rückbildungsgeschehen. Yoga bewegt den ganzen Körper (auch Rücken, Schultern, Nacken,…), hilft anzunehmen was ist und verhilft zur Gelassenheit im Alltag.
Yoga ist für jeden geeignet!
Der Kurs findet montags von 10.45-12.15 als fortlaufender Kurs statt, ein Einstieg ist jederzeit möchlich.
Für weitere Informationen und zur Anmeldung wende dich bitte direkt an die Kursleiterin Elisabeth Hövener
„klassisches Yoga“ mit Lisa (Mo., 18 Uhr, fortlaufend außer Ferien) @ ZOOM und Begegnungsstätte Verne
Kundalini Yoga auszuüben gibt mir das Gefühl in mir zu Hause zu sein. Ich erlebe einen geschützten Raum, in dem Körper, Geist und Seele zusammenfinden, wachsen und heilen dürfen, in dem ich aber auch Gemeinschaft und Verbundenheit erfahre. Es ist daher viel mehr als nur Körpertraining; es ist eine Philosophie und eine Schatztruhe mit unendlich vielen Möglichkeiten das Leben authentischer, bewusster, ausgeglichener und glücklicher zu leben. Wenn wir wieder lernen uns auf uns selbst zu besinnen, uns wahrhaftig zu spüren und uns erlauben so zu sein wie wir sind, dann kann sich unser Potential entfalten und wir können selbstBewusster unsere täglichen Anforderungen meistern.
Neben Kundalini-Yoga Unterricht biete ich Klangmassagen und Sat Nam Rasayan, eine meditative Heilkunst aus dem Kundalini Yoga, an.
Schon mal eine Einladung zu „108 Sonnengrüßen“ erhalten? Ein Treffen, ein Mantra 108 mal zu chanten mit Hilfe einer Mala (Gebetskette mit 108 Perlen)?
Yoga heißt „Verbindung“
mit allen Aspekten der eigenen Persönlichkeit: Aufmerksamkeit, Atem, Bewegung
mit anderen Menschen, wenn wir bemerken, dass das, was uns trennt (unsere Geschichten, Einkommensklassen, beruflicher/gesellschaftlicher Status etc.) nicht wesentlich ist. Wesentlich sind wir gleich und eins. In diesem Sinne grüßen wir oft mit Namasté: Das Göttliche in mir grüßt das Göttliche in Dir.
mit der Natur (Lebewesen und Pflanzen) um uns herum, weil wir bemerken, dass wir auch hier wesentlich eins sind und voneinander abhängen (wir atmen ein, was Pflanzen ausatmen…)
mit dem Kosmos, weil wir bemerken, dass die Sternen- und Planetenkonstellation gerade so perfekt justiert sind, dass Leben in dieser Form auf diesem Planeten möglich ist. Stell dir vor, die Sonne wäre etwas weiter weg oder etwas näher. Schon an den Polkappen unserer Erde kannst du in dieser Hinsicht etwas beobachten. Und da wären wir schon bei der Zahl 108, die eine kosmische Zahl ist:
Durchmesser der Erde (12.742 km) multipliziert mit 108 ~ Durchmesser der Sonne (1.392.700 km) | Durchmesser des Mondes (3.474,2 km) multipliziert mit 108 ~ Abstand des Mondes zur Erde (384.400 km) | Durchmesser der Sonne (1.392.700 km) multipliziert mit 108 ~ Abstand der Sonne zur Erde (149.600.000 km). Weitere Beobachtungen zur Zahl 108 findest Du z.B. bei Wikipedia oder bei vedanta-yoga.de.
Wenn Du also bei 108 Sonnengrüßen oder beim 108maligen Chanten von Mantren dabei bist, kannst Du Dein Bewusstsein mit diesem Hintergrund füllen: Ich verbinde mich mit einer kosmischen Ordnung, die sich auch in meinem Leben verkörpert.
Shavasana – Endentspannung. So wirst Du Shavasana im Yoga bestimmt schon oft geübt haben und meistens leite ich diese Asana als „Schlafstellung“ ein, um niemanden zu „erschrecken“ (:-).
Während der Yogastunde hast du dich angestrengt, entspannt und deinen Körper gedehnt. Nun kommt die Stille und die Herausforderung dieser Asana: Der Körper kommt völlig zur Ruhe und wird bewusst in die absolute Entspannung geführt. Du liegst auf dem Rücken und mit verschiedensten Techniken (progressive Muskelentspannung, Bodyscan, Vorstellungsbilder vom z.B. „Wurzelschlagen“) lässt der Körper völlig los, gibt jede überflüssige Muskelaktivität auf und fühlt sich schwerer und schwerer an. Deine Aufmerksamkeit richtet sich nach innen. Am Ende wirst du auch einen Geist (Deine Aufmerksamkeit) von diesem Prozess abziehen, ihn auf eine bestimmte Vorstellung hin konzentrieren oder ihn auch sich ganz entspannen lassen, sodass auch hier überflüssige Tätigkeiten zur Ruhe kommen („zur-Ruhe-Kommen des Geistes“).
Im traditionellen Yoga ist es jedoch wirklich die Toten-Stellung, die viel mit dem Zustand von „Tod“ zu tun hat. Wie Du weißt, gibt es in dieser Vorstellungswelt gar keinen Tod, sondern nur – parallel zu diesem „bewussten“ Zustand (den wir Leben nennen) – einen weiteren, uns eher „unbewussten“ Zustand in einer anderen Dimension jenseits unserer physikalischen Welt, eine spirituelle Dimension. Shavasana ist hier eine Übung, diese andere Dimension bewusst zu erleben und die Grenzen beider Realitäten/Zustände einfach zu passieren. Im folgenden Video erklärt das Sadhguru wie immer sehr einfach und anschaulich: